C-Jugend: Kampfgeist belohnt

Endlich konnten wir bei ekligem November Wetter am Samstagnachmittag unser Punktspiel vom 1.Spieltag nachholen. Hier waren wir zu Gast bei SV Blau Wie Farnstädt. Wir hatten uns einen Sieg zum Ziel gestellt, da wir so die Abstiegsränge verlassen und den Gegner vorerst in der Tabelle hinter uns lassen konnten. Leider wurde unsere krankheitsbedingte Ausfallliste durch Ahmet noch verlängert und so mussten wir in unserer Viererkette erneut improvisieren. Das Spiel begann für uns aber richtig stark, denn mit dem wohl schnellsten Tor in diesem Spieljahr gingen wir mit 1:0 in Führung. Jonas eroberte sich den Anstoß der Gastgeber und schoss den Ball nach 11 Sekunden von der Mittellinie unter die Latte. Der Torwart war wohl noch gar nicht im Spiel angekommen. Leider traf das aber auch auf unsere Jungen für die 1.Halbzeit zu. Wir ließen uns von der sehr robusten Gangart der Farnstädter z.T. den Schneid abkaufen und hatten in unserer Defensive mächtige Probleme. Diese nutzten die Gastgeber auch in der 6. Minute zum schnellen Ausgleichstreffer. Jetzt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, welcher von einer Vielzahl von Fehlern (Einwürfe?!!) und Fehlpässen geprägt war. Leider trug auch der Schiedsrichter mit seiner eigenwilligen Spielleitung dazu bei, dass eine eigenartige Atmosphäre entstand. Man sah klar das beide Mannschaften heute den Sieg wollten. Kurz vor der Pause konnten wir wieder in Führung gehen –gefühlt der einzige richtige Angriff von uns. Die Kabinenpredigt fiel heute etwas lauter aus und das Kabinendach hob sich fast ab. Aber jetzt waren unsere Jungs munter und zeigten in Durchgang zwei ihr richtiges Gesicht. Jetzt wurden die Zweikämpfe angenommen und auch gewonnen. Farnstädt versuchte mit langen Bällen unsere jetzt erneut umgestellte Abwehr zu überwinden. Einmal gelang das, aber zwei Meter vor dem Tor wurde der Ball vorbei gelegt. Ansonsten kamen nur ein paar Schüsse (Freistöße) auf unser Tor. Diese waren aber sichere Beute von Tom. Wir schafften immer wieder Entlastung, aber unser altes Leid, der Torabschluss, verhinderte eine Vorentscheidung. So trafen wir zwar die Latte und den Innenpfosten, aber ins Netz rutschte die Kugel nicht mehr. So stieg die Hektik (auch untern den Zuschauern) immer mehr und die Spannung löste sich für uns erst mit dem Schlusspfiff. Am Ende stand für uns der angepeilte Auswärtssieg und der damit verbundene Sprung in der Tabelle. Jetzt steht kommende Woche das für uns schwere und letzte Heimspiel in diesem Jahr gegen den Naumburger SC an. In der Hoffnung, dass sich unser Lazarett wieder lichtet, müssen wir wieder an die Leistung der 2 Halbzeit anknüpfen. Denn die war letztlich in Ordnung.

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